Lernförderung durch Individualisierung
Das Schulkonzept orientiert sich an den inhaltlichen Vorgaben der Lehrpläne und Richtlinien des Landes sowie an den aktuellen Erkenntnissen der einschlägigen Wissenschaftsdisziplinen. Die systematische Entwicklung der Lernerpersönlichkeit wird weitestgehend individualisiert begleitet und verzahnt mit dem Erlernen und dem Ausbau sozialer Lernmethoden sowie der Vermittlung der in den Kernlehrplänen vorgesehenen fachlichen Inhalte.
Kinder und Jugendliche sind zu enormen Leistungen bereit und fähig, wenn es gelingt, sie auf vielfältige Weise für Lerninhalte zu begeistern. Wichtig ist, die Dinge - soweit es geht - mit den Augen der Kinder und Jugendlichen zu sehen, die Inhalte mit allen Sinnen begreifbar zu machen. Lernförderung durch Individualisierung dreht den Prozess des Lehrlernens um zu Situationen des Lernlehrens. Lernerinnen und Lerner werden begleitet, eigene Fragen und Probleme zum Ausgangspunkt ihres Lernens zu machen, weiterführende Fragen zu stellen und deren Lösungen anzugehen. Der Lernbegleiter wird mehr und mehr zum Gesprächspartner, der echte Fragen stellt, ohne die Antwort bereits im Kopf zu haben.
Dem Unterrichtskonzept an der Carolinenschule wird ein Drittelmix zu Grunde gelegt aus
• instruktiven Einheiten („Unterricht wie früher“ in Methodenvielfalt),
• individualisierten Lernsituationen (jeder lernt einzeln) und
• Sozialformen wie Partner- und Gruppenarbeit
Dies erfordert einen strukturierten schulischen Alltag, damit die Lernerinnen und Lerner ihren/seinen bestmöglichen Entwicklungsweg finden und ihr/sein Leistungsvermögen steigern. Lernschritte werden in einem Lerntagebuch festgehalten, Lernfortschritte so anschaulich dokumentiert.
Aktuell
... die Individuelle Förderung mithilfe von Lerntagebuch, Diagnosebögen und individuell abgestimmter Lernbegleitung ist implementiert und wird sukzessive erweitert.
