Ein Blick ins Klassenzimmer — Bio Q1

Evo­lu­tion des Men­schen – Arbeit­en mit authen­tis­chen Rekon­struk­tio­nen

Die Schü­lerin­nen und Schüler des Biolo­gie-Leis­tungskurs­es arbeit­en mit authen­tis­chen Schädel-Rekon­struk­tio­nen von Vor­men­schen- und Men­schen-Arten. Sie messen das Gehirn­vol­u­men, den Schädelum­fang und beschreiben die Mor­pholo­gie der Knochen, um die Arten in ein­er chro­nol­o­gis­chen und mor­phol­o­gis­chen Entwick­lungsrei­he anzuord­nen. Diese Rekon­struk­tio­nen wur­den von der Uni­ver­sität Göt­tin­gen die Forschung und Lehre berech­net und hergestellt.

Bailey´s Corner IX — Ein verspätetes frohes neues Jahr!

Hur­ra, hur­ra, ein neues Jahr!
Ich freue mich sehr über und auf das Jahr 2019, denn das bedeutet dass ich endlich wieder mit in die Schule darf. Zwis­chen den Herb­st- und Wei­h­nachts­fe­rien habe ich ja ein biss­chen Pause gemacht. Aber nun bin ich wieder fit und voll ein­satzfähig.


Ich war in den let­zten Tagen wieder viel bei den 5ern, aber auch in der Klasse 10 oder der Ober­stufe.
Im Moment wird viel mit mir gekuschelt, das finde ich toll!
Und die Schü­lerin­nen und Schüler der Car­o­li­nen­schule sind immer total nett zu mir und freuen sich, wenn sie mich im Schul­ge­bäude tre­f­fen. Ich trage jet­zt näm­lich das gelbe Hals­band — und das bedeutet, dass man mich stre­icheln darf, wenn ich zu einem komme.


Auch in der Schul­hund AG arbeit­en wir weit­er. Wom­it wir uns aktuell beschäfti­gen, kön­nt ihr in Bailey’s Cor­ner vor dem Lehrerz­im­mer erfahren.
Euer Bai­ley

Fachschaft Sport (Jg. 5)- FOSS Test

Der Ein­stieg ist geglückt

Kaum an der neuen Schule angekom­men stand für unsere fün­ften Klassen auch schon die erste Bewährung­sprobe auf dem Pro­gramm. Der oblig­a­torische FOSS-Test!

Die neugieri­gen Blicke und trip­pel­nden Füße beim Betreten der Halle ließen keinen Zweifel aufkom­men: Hier sind Kinder top motiviert und wollen losle­gen.

In acht unter­schiedlichen Übun­gen wurde unseren Fün­fern alles abver­langt, um das best­mögliche Ergeb­nis zu erzie­len. Sei es das Rück­wärts­bal­ancieren auf einem 4cm bre­it­en Steg, das seitliche Hin- und Her­sprin­gen oder auch der Sprint über 20 Meter — alle Übun­gen wur­den mit großer Konzen­tra­tion und bären­starkem Willen gemeis­tert. Nicht nur die Kinder, son­dern auch die Lehrkräfte staunten an der ein oder anderen Stelle über die tollen Ergeb­nisse und man darf es nicht ver­schweigen: Einige wuch­sen wirk­lich über sich hin­aus. Die tolle Stim­mung und die Unter­stützung eines jeden Teil­nehmers sorgte neben den Ergeb­nis­sen dafür, dass es ein run­dum gelun­ge­nes Event war. Nach der Auswer­tung der Ergeb­nisse erhält jedes Kind eine Urkunde auf der die einzel­nen Leis­tun­gen doku­men­tiert sind. 

Die Sportlehrer freuen sich schon auf das näch­ste große Event: Das Sport­fest 2019.

Die Fach­schaft Sport

Blick ins Projekt — Klimawandel (Jg. 10, GL)

Kli­mawan­del bet­rifft uns alle – Pro­jekt zum The­ma Kli­mawan­del in der 10a

Die Kli­maverän­derung haben wir nicht erst seit diesem Som­mer gespürt. Auch in den let­zten Jahren gab es immer wieder Wet­ter­phänomene, die nicht in ihre Jahreszeit oder in ihr Land zu passen schienen. Grund dafür ist unter anderem der Kli­mawan­del.

 

 In diesem Gesellschaft­slehre-Pro­jekt haben sich die Schü­lerin­nen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 mit den Ursachen und Wirkun­gen des Kli­mawan­dels auseinan­derge­set­zt und eine Idee oder einen Plan entwick­elt, wie man den glob­alen Kli­mawan­del aufhal­ten kann. Die Schü­lerin­nen und Schüler haben sich
zunächst einen fundierten Überblick über das The­ma als solch­es ver­schafft. Sie haben sich mit­tels Sta­tio­nen­ler­nens nicht nur über aktuelle Geschehnisse in Sachen Kli­mawan­del informiert, son­dern auch das Prinzip des Treib­haus­ef­fek­tes und inter­na­tionale Bemühun­gen zum Kli­maschutz erar­beit­et. Auf diese Weise kon­nte das notwendi­ge Grund­wis­sen an nur einem Pro­jek­t­tag erlangt und die richtige Entschei­dung für die Weit­er­ar­beit getrof­fen wer­den.

 

 Weit­er ging es mit der Auswahl eines The­mas aus den Bere­ichen Mobil­ität, Ernährung, Strom und Heizen, um danach in Kle­in­grup­pen eine Idee oder Lösung für den Kli­mawan­del zu entwick­eln. Neben den Pow­er-Point-Präsen­ta­tio­nen, in denen die Vor­tra­gen­den u.a. ihre Mitschü­lerin­nen und Mitschülern durch ein Quiz motiviert haben, wur­den zunächst die Prob­leme dargestellt und im Anschluss ihre Mod­elle, Plakate oder ihre inter­nen „Caro News“ präsen­tiert, wie man Lösungsan­sätze zum Kli­maschutz in der Real­ität umset­zen kön­nte. Induk­tions­be­triebene Fahrbah­nen, ein kli­mafre­undlich­er Super­markt, ein energies­paren­des Haus oder das Pro­jekt „food­shar­ing“ wur­den vorgestellt. Zudem wur­den die grund­sät­zlichen Fol­gen des Kli­mawan­dels für die Tier- und Pflanzen­welt von ein­er Gruppe mit­tels „3D-Weltkarte“ mod­el­liert (siehe Foto). Also eine Vielzahl von Möglichkeit­en, die einen Anreiz zum Tätig­w­er­den bieten sollen, da wir alle für unsere Welt, in der wir leben ver­ant­wortlich sind.
Julia Bräunig/ Anna Tamse

Blick ins Projekt — Leben in einer Utopie (Jg. 10, PPL)

Leben in ein­er Utopie (Jg. 10, PPL)

Im Jahr 1516 veröf­fentlichte der Britis­che Philosoph Thomas Morus sein Werk „De opti­mo statu rei pub­li­cae deque nova insu­la Utopia“ („Von der besten Ver­fas­sung des Staates und von der neuen Insel Utopia“), in dem er ein erfun­denes Insel­re­ich mit ein­er von den dama­li­gen Gegeben­heit­en völ­lig unter­schiedlichen Gesellschaftsstruk­tur beschrieb. Morus‘ Werk war so prä­gend, dass nach­fol­gend alle lit­er­arischen Werke, in denen eine erfun­dene, pos­i­tive Gesellschaft dargestellt wurde, als „Utopi­en“ beze­ich­net wur­den.

Es sah dort sehr per­fekt aus, nahezu schon unheim­lich. Qua­dratis­che Grund­stücke mit jew­eils 3 Bäu­men und 2 Beeten. Die Leute eingek­lei­det mit Pelzen und Blät­tern, die Beete bunt gemis­cht mit Obst und Gemüse.“ (- Carpe Diem)

Utopi­en – wörtlich über­set­zt „Nicht-Orte“ – gel­ten noch heute in vie­len Kon­tex­ten als das Ide­al­bild des Zusam­men­lebens. In ihnen wer­den Gesellschaftsvi­sio­nen beschrieben, in denen Men­schen in alter­na­tiv­en Sys­te­men prak­tisch leben – auch, wenn diese Visio­nen in der Real­ität meist nicht umset­zbar sind.

Von jedem Men­schen, dem wir begeg­neten, erhiel­ten wir eine fre­undliche Begrüßung und ich sah zum ersten Mal eine solche fre­undliche Stadt, mit solchen glück­lichen Bewohn­ern.“ (- Cocai­ni)

Die Frage ist nun: ist das Leben in ein­er Utopie wirk­lich so schön, wie es sich Philosophen schon seit Pla­tons Zeit aus­malen? Oder ent­pup­pt sich auch die schön­ste Utopie, die mit den rein­sten Absicht­en geschaf­fen wurde, wenn man sie genauer betra­chtet eher als Dystopie, ein zukun­ft­spes­simistis­ches Szenario, in dem sich die Gesellschaft zum Neg­a­tiv­en entwick­elt? Um diese Frage zu beant­worten, ent­war­fen die Schü­lerin­nen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 im Pro­jekt ihre eige­nen Utopi­en.

Mein erster Ein­blick von der Insel war sehr pos­i­tiv. Die Men­schen, die hier am Strand wohnen, haben mich fre­undlich begrüßt. Hier auf der Insel hat jed­er seine eigene Nahrungsmit­telver­sorgung, die sie vom Staat bekom­men. Ich habe für die kurze Zeit einen kleinen Vor­rat vom Staat geschenkt bekom­men.“ (- Isla de la Jus­ti­cia)

Zuerst ein­mal musste aber erar­beit­et wer­den, was eine Utopie eigentlich aus­macht. So zeich­net sich Morus‘ Insel „Utopia“ beispiel­sweise dadurch aus, dass die Ein­wohn­er der Insel alle zusam­men Acker­bau betreiben und jed­er dazu noch ein weit­eres Handw­erk erlernt, dem er genau 6 Stun­den am Tag nachge­ht. Auch sind die ange­baut­en Pro­duk­te auf den örtlichen Märk­ten kosten­los, denn sie gehören allen. Ander­er­seits, und hier zeigen sich auch bei Morus erste dystopis­che Züge, gibt es auf Utopia Sklaverei und die Todesstrafe. 

Auf unser­er Insel herrscht eine Monar­chie. Alle unser­er Bürg­er sind adelig. Bis auf die Sklaven.“ (- Mag­num Opus)

Nach­dem die jun­gen Insel­grün­der ver­standen hat­ten, worauf es bei dem Vorhaben ankam, ging es dann an die Pla­nung. Das erste Prob­lem, vor dem die Grup­pen standen, war die Suche nach einem passenden Namen für die Insel­staat­en. Nach inten­siv­er Inter­ne­trecherche und einem Crashkurs im Lateinis­chen waren die Namen gefun­den und die neuen Staat­en getauft: Carpe Diem, Cocai­ni, Isla de la Jus­ti­cia, Mag­num Opus und Upi­tie. 

Die Insel, wo ich bin, heißt Upi­tie und hat 5000 Ein­wohn­er. Die Men­schen die dort leben sind sehr nett, hüb­sch, sehr fre­undlich zueinan­der und sehr hil­fs­bere­it.“ (- Upi­tie)

Nun began­nen die eigentlichen Prob­leme, mit denen sich jed­er, der plöt­zlich über ein Insel­re­ich entschei­den soll, befassen muss: Wer herrscht auf der Insel? Welche Rechte und Pflicht­en haben die Ein­wohn­er? Gibt es Geset­ze? Gibt es Strafen? Wie wird Arbeit verteilt, die Waren, wie läuft der Han­del, welchen Wert hat Geld, und, und, und… 

Die Men­schen hier entsch­ieden sich, hier­hin zu ziehen, um ein erfülltes Leben zu genießen und ohne Chemikalien ihre Umwelt halt­bar zu machen. Jed­er baute genau das an was er brauchte, sodass nie­mand sagen kon­nte, er hätte einen wirtschaftlichen Nachteil.“ (- Carpe Diem)

All diese Fra­gen waren in manchen Grup­pen leichter beant­wortet, in anderen schwieriger. Manch eine Gruppe fand sofort ihre präferierte Staats­form, andere mussten erst ein­mal über­legen, welche Vor- und Nachteile zum Beispiel eine Monar­chie wirk­lich hat­te. Demokratie, so zeigte sich schnell, war den meis­ten zu lang­weilig. 

Als ich kurz vorm Schloss war, begrüßte die Köni­gin mich und führte mich zu ein­er Tafel, die reich­lich gedeckt war. Am Tisch saßen ihre 2 Söhne und ihre Tochter, zudem auch die Köni­gin. Nur neben ihr war ein Platzt frei.“ (- Isla de la Jus­ti­cia)

Waren die noch offe­nen Fra­gen nun gek­lärt und die let­zten Diskus­sio­nen über die Vorzüge des Kan­ni­bal­is­mus geführt, wurde ange­fan­gen, das Leben auf den Inseln zu doku­men­tieren. Um dem Leser deut­lich zu machen, welche Unter­schiede es zwis­chen den utopis­chen Staat­en und unser­er nor­malen Welt gibt, soll­ten die Texte, die die Grup­pen ver­fassen wür­den, aus der Per­spek­tive eines Außen­ste­hen­den geschrieben wer­den. Auch hier hiel­ten blieben wir also nah an unserem philosophis­chen Vor­bild Morus, denn auch in seinem Werk berichtet in der Form eines fik­tiv­en Reise­berichts über Utopia. 

Jed­er muss zur Arbeit, man darf sich aus­suchen, was man machen will zwis­chen Acker­bau, Fis­cherei, und Zock­en. Ich weiß, was Sie denken, näm­lich dass jed­er zock­en genom­men hat – aber 30% arbeit­et im Acker­bau, 30% sind Zock­er und 40% sind Fis­ch­er.“ (- Upi­tie)

Anders als Morus war es jedoch nicht unser Ziel, unsere Werke in einem Buch zu veröf­fentlichen (zumin­d­est nicht unser primäres Ziel). Über die mod­erne Utopie sollte schließlich in der Form eines mod­er­nen Medi­ums berichtet wer­den: in einem Inter­net­blog! Die einzel­nen Grup­pen ver­fassten also Blog­beiträge, die sie selb­ständig veröf­fentlicht­en. 

Durch die poli­tis­chen Bünd­nisse mit den anderen Inseln wer­den wir mit Nahrung ver­sorgt. Wir bezahlen Sie mit Geld und Gold sie brin­gen uns Nahrungsmit­tel. Außer­dem ver­sucht unsere Insel Mag­num Opus viele poli­tis­che Bünd­nisse mit anderen Inseln zu knüpfen, um eine starke Macht zu demon­stri­eren.“ (- Mag­num Opus)

Und anders als bei Morus bot die Form des Inter­net­blogs die Möglichkeit, direkt mit den Leserin­nen und Lesern zu kom­mu­nizieren. Die ersten Blog­beiträge der Utopi­er wur­den zwis­chen den Pro­jekt-Fre­ita­gen fleißig von fre­undlichen Schü­lerin­nen und Schülern der Ober­stufe kom­men­tiert. Die Philosophen aus EF und Q1 (sowie einige werte Mit­glieder des Kol­legiums) ver­fassten ins­ge­samt fast 200 Kom­mentare, in denen Fra­gen zum Leben auf den einzel­nen Inseln gestellt wur­den. 

An jedem 6. Mon­tag zele­bri­eren  wir ein Fest, wo wir unsere Ernte, von der wir einen Monat leben kön­nten, in ein Feuer wer­fen. Dies bringt Glück, da wir Gott zeigen wollen, dass wir reich geseg­net sind.“ (- Carpe Diem)

Diese Kom­mentare bilde­ten die Grund­lage für die weit­ere Pro­jek­tar­beit, waren die Grup­pen doch nun ange­hal­ten, die Wiss­be­gi­er der Leser zu stillen. Auch halfen die Kom­mentare den Insu­lan­ern dabei, konkret über das alltägliche Leben auf ihren Inseln nachzu­denken und den fik­tiv­en Inseln so noch mehr Leben einzuhauchen. 

Als wir weit­er gin­gen und etwas zu Essen besor­gen woll­ten, fiel mir auf, dass es kein Geld gab. Ich fragte, wie hier son­st bezahlt wird. Da lachte sie und sagte, dass hier alles umson­st sei, weil jed­er arbeit­ete.“ (- Cocai­ni)

Es war an dieser Stelle, an der manchen Schü­lerin­nen und Schülern auffiel, dass das Leben auf ihrer Insel vielle­icht doch nicht so per­fekt war, wie sie es sich gedacht hat­ten. Auch unsere Utopi­en wiesen also schnell leicht dystopis­che Züge auf.

Falls eine aus­ländis­che Hil­f­sor­gan­i­sa­tion unsere Sklaven entwen­den möchte, wer­den sie festgenom­men und hin­gerichtet; ihre Schiffe wer­den von der königlichen Marine ver­nichtet.“ (- Mag­num Opus)

Das Leben auf den utopis­chen Inseln des 10. Jahrgangs war für die fik­tiv­en Autoren der Reise­berichte sicher­lich nicht immer ein­fach – aber war das nicht abse­hbar? Gibt es über­haupt „die per­fek­te Welt“, die Philosophen nun seit über 500 Jahren suchen? 

Es gibt 4 ver­schiedene Ränge. In dem ersten Rang lebt die Köni­gin. In dem zweit­en Rang leben die nor­malen Ein­wohn­er und zusät­zlich die neuen Ein­wan­der­er. In dem drit­ten Rang sind die Men­schen, die aus ihren Tat­en ler­nen sollen. Der vierte Rang ist dafür da, um die, die ihre Chance nicht genutzt haben, zu bestrafen.“ (- Isla de la Jus­ti­cia)

Eine Frage, die nicht nur für die Schüler im Pro­jekt schwierig bis gar nicht zu beant­worten war. Fest stand jeden­falls, dass sich fast alle Grup­pen dafür entsch­ieden, dass ihr Charak­ter aus ihren Blog­beiträ­gen den Rest seines oder ihres Lebens auf den jew­eili­gen Inseln ver­brin­gen würde. Wie lange dieses Leben sein würde, oder ob die Charak­tere nicht vielle­icht doch als Sklaven oder als Aben­dessen enden wür­den, soll an dieser Stelle offen bleiben,

Jed­er bekommt auch einen eige­nen Elek­tro­roller; wenn der Akku leer ist, kann man diesen an ein­er Steck­dose aufladen. Die Energie kommt kom­plett vom Wass­er!“ (- Upi­tie)

Die kom­plet­ten Blog­beiträge der einzel­nen Grup­pen kön­nen Sie auf dem Blog der Philosophen an der Car­o­li­nen­schule nach­le­sen. (https://carophilo.wordpress.com) Wir hof­fen, dass Sie und ihr mit uns auf die Reisen nach Carpe Diem, Cocai­ni, Isla de la Jus­ti­cia, Mag­num Opus und Upi­tie kommt und dass Sie und ihr den Aufen­thalt genießt (und besten­falls auch über­lebt). 

  • A. Teufel

Carophilo — Philosophieren an der Carolinenschule

Habe Mut, dich deines eige­nen Ver­standes zu bedi­enen!“ – Immanuel Kant 

Liebe Leserin­nen und Leser,

auf der Seite Carophi­lo find­en Sie die Ergeb­nisse aus ver­schiede­nen Pro­jek­ten im Fach Prak­tis­che Philoso­phie an der Car­o­li­nen­schule in Bochum. Ziel all dieser Pro­jek­te ist es, die Schü­lerin­nen und Schüler unser­er Schule dazu zu brin­gen, aktiv selb­st zu philoso­phieren. Autonomie im Denken, wie Immanuel Kant sie schon forderte, ste­ht hier­bei im Fokus.

Vielle­icht regt Sie ja der eine oder andere unser­er Beiträge selb­st zum Nach­denken an.
Dann hät­ten wir unser Ziel erre­icht.

Die Fach­schaft Philoso­phie

Blick ins Projekt — Künstlerkoffer (7a)

Ich packe meinen Kof­fer.“ — Ein Kün­stler geht auf Reisen 

Erstellen ein­er biografis­chen Mate­ri­al­samm­lung. Kun­st­geschichtlich­er Kurs anhand von Beispie­len der bilden­den Kun­st aus den Anfän­gen der Mod­erne

Stellt Euch vor, ein Kün­stler ver­reist. Was hat er dabei?“ Das war die Frage, um die es bei dem Pro­jekt „Kün­stlerkof­fer“ ging. Die Klasse 7a teilte sich in Grup­pen auf und suchte sich einen Kün­stler aus. Und dann stell­ten sie sich der ersten Her­aus­forderung: Der Kof­fer. Es war freigestellt, einen zu basteln oder einen bere­its vorhan­de­nen zu benutzen. Zwei Grup­pen hat­ten schon einen tollen Kof­fer zuhause, der Rest machte sich ans Werk und begann zu pla­nen, zu entwer­fen, und eine Gruppe hat­te sog­ar das Glück, einen großen Kar­ton geschenkt zu kriegen. Es wur­den Infor­ma­tio­nen über den Kün­stler aufgeschrieben, bis man einen Krampf hat­te und ganz Wikipedia abgeschrieben wurde.

Am näch­sten Fre­itag wurde dann eifrig gebastelt und gemalt. Die Kof­fer nah­men immer mehr Gestalt an.

In der 3. Woche wur­den Bilder gemalt, Einzel­heit­en hinzuge­fügt, geze­ich­net, gemalt und viel gelacht.

Dann kam der let­zte Tag vor der Präsen­ta­tion, die Lebensläufe wur­den durchge­le­sen, die Texte und Bilder wur­den nochmal geprüft, den Kof­fern der let­zte Schliff ver­liehen. Über­all wurde geprobt, gear­beit­et und gepin­selt. Dann kam die Präsen­ta­tion: sechs ver­schiedene Grup­pen präsen­tierten sechs ver­schiedene Kof­fer. Jed­er einzelne Kof­fer wurde von zwei Mit­gliedern der Gruppe den anderen herum­laufend­en Kindern vorgestellt. Später wurde gewech­selt, so dass alle sich die Kof­fer anse­hen kon­nten. Alle sagten hin­ter­her, dass es eine tolle Zeit war. Geleit­et hat das Ganze die Kun­stlehrerin Frau Simon. Ich muss sagen, dass dieses Pro­jekt mir sehr gefall­en hat.

Rebec­ca B. (7a)

Blick ins Projekt — Abgasfreier Antrieb (Physik 10b)

Gas geben! Mause­fall­en -Mas­chine: Abgas­frei in die Zukun­ft

Autos belas­ten die Umwelt mit hohem Energie­ver­brauch und Abgasen. Nicht nur in Zeit­en von Fahrver­boten und Diesel­skan­dal wird daher von klu­gen Köpfen über­all an sauberen Motoren geforscht: Brennstof­fzelle, Bat­teriebe­trieb, Wasser­stoff­mo­tor. Die 10b lernte im Physikpro­jekt schon jet­zt den abso­lut abgas­freien Antrieb ken­nen: die Mause­fall­en-Mas­chine!

Die Schüler der 10b planten, kon­stru­ierten, testeten und entwick­el­ten ein eigenes Fahrzeug mit mech­a­nis­chem Antrieb. Als Antrieb durfte nur eine Mause­falle genutzt wer­den. Dabei lern­ten die Schüler in span­nen­den Forschungssta­tio­nen etwas über physikalis­che The­men wie Rei­bung, Kräfte, Hebel und Drehmo­ment, Geschwindigkeit sowie Energiewand­lung, die ihnen halfen ihre Mause­fal­l­enau­tos zu pim­pen.

Zum Abschluss des Pro­jek­tes fand ein Wet­tkampf in drei Kat­e­gorien statt: 1. max­i­male Fahrt­strecke, 2. max­i­male Geschwindigkeit und 3. bestes Design. Mit ein­er max­i­malen Fahrt­strecke von sagen­haften 10.25m set­zten sich Janek und Fabi­an in der 1. Kat­e­gorie nur knapp gegen den Flitzer von Julian und Enes mit 10,20m durch. Das ist so neben­bei auch der aktuelle Car­o­li­nen­schu­len­reko­rd!!!

In der 2. Kat­e­gorie “Geschwindigkeit” kon­nten sich Janek und Fabi­an wieder, wenn auch nur knapp, den ersten Platz ergat­tern. Die Geschwindigkeit ihres tiefer­gelegten Mause­fal­l­enau­tos lag bei 3,3 km/h und somit nur knapp vor dem von Luisa, Lil­ly und Kristin mit 3,1 km/h.

Beim Design kon­nten Luisa, Lil­ly und Kristin dann aber endlich den Sieg erlan­gen. Sie set­zten sich rel­a­tiv deut­lich gegen die jedoch auch sehr kreative Kon­struk­tion von Elias, Leo und Tris­tan durch.

Bailey’s Corner VIII — Ein Schulhund im Einsatz

Ein Schul­hund im Ein­satz

In diesem Schul­jahr geht es los für mich: ich darf nicht nur die 5a und die 5b jede Woche besuchen, son­dern ich bin auch in der Schul­hund AG im Ein­satz. Jedes Mal, wenn wir auf den Schul­park­platz fahren, freue ich mich schon richtig!
Im Moment bin ich erst­mal noch angeleint dabei — außer in der AG, da darf ich auch schon mal ohne Leine herum­laufen, zum Beispiel bei Such­spie­len. Ich muss die vie­len Kinder näm­lich erst ein­mal ken­nen­ler­nen und mich an den Raum gewöh­nen. Frau Bräu­nig sagt auch, dass ich ler­nen muss, dass nicht immer nur gespielt wird. Das finde ich zwar nicht ganz so toll, aber es ist schon inter­es­sant, was ihr Kinder in der Schule so alles treibt. Beson­ders die Aufräumphasen am Ende der Stunde finde ich total span­nend, denn da laufen plöt­zlich alle herum. Und danach bekomme ich dann immer Leck­erchen von allen – super Idee! ☺


Fre­itag in der Schul­hund AG war es auch ganz toll. Wir waren im Raum der Klasse 6b (vie­len Dank liebe 6b, dass wir euren Raum benutzen dür­fen!) und erst ein­mal haben die Kinder an Basil geübt, wo man mich anfassen darf und wo eher nicht. Basil ist ein klein­er Stof­flabrador, mein Minidou­ble sozusagen.

Danach haben wir dann Leck­erchen gesucht. Naja, ich habe gesucht. ☺ Außer­dem haben wir zusam­men Tricks geübt. Da war ich vielle­icht aufgeregt! Zum Schluss hat es noch eine Kuschel­runde mit jedem gegeben, bevor wir zur Ver­ab­schiedung nach draußen gegan­gen sind. Das hat viel Spaß gemacht und ich freue mich auf das näch­ste Mal!

Euer Bai­ley pastedGraphic.png