Blick ins Projekt — Klimawandel (Jg. 10, GL)

Kli­mawan­del bet­rifft uns alle – Pro­jekt zum The­ma Kli­mawan­del in der 10a

Die Kli­maverän­derung haben wir nicht erst seit diesem Som­mer gespürt. Auch in den let­zten Jahren gab es immer wieder Wet­ter­phänomene, die nicht in ihre Jahreszeit oder in ihr Land zu passen schienen. Grund dafür ist unter anderem der Kli­mawan­del.

 

 In diesem Gesellschaft­slehre-Pro­jekt haben sich die Schü­lerin­nen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 mit den Ursachen und Wirkun­gen des Kli­mawan­dels auseinan­derge­set­zt und eine Idee oder einen Plan entwick­elt, wie man den glob­alen Kli­mawan­del aufhal­ten kann. Die Schü­lerin­nen und Schüler haben sich
zunächst einen fundierten Überblick über das The­ma als solch­es ver­schafft. Sie haben sich mit­tels Sta­tio­nen­ler­nens nicht nur über aktuelle Geschehnisse in Sachen Kli­mawan­del informiert, son­dern auch das Prinzip des Treib­haus­ef­fek­tes und inter­na­tionale Bemühun­gen zum Kli­maschutz erar­beit­et. Auf diese Weise kon­nte das notwendi­ge Grund­wis­sen an nur einem Pro­jek­t­tag erlangt und die richtige Entschei­dung für die Weit­er­ar­beit getrof­fen wer­den.

 

 Weit­er ging es mit der Auswahl eines The­mas aus den Bere­ichen Mobil­ität, Ernährung, Strom und Heizen, um danach in Kle­in­grup­pen eine Idee oder Lösung für den Kli­mawan­del zu entwick­eln. Neben den Pow­er-Point-Präsen­ta­tio­nen, in denen die Vor­tra­gen­den u.a. ihre Mitschü­lerin­nen und Mitschülern durch ein Quiz motiviert haben, wur­den zunächst die Prob­leme dargestellt und im Anschluss ihre Mod­elle, Plakate oder ihre inter­nen „Caro News“ präsen­tiert, wie man Lösungsan­sätze zum Kli­maschutz in der Real­ität umset­zen kön­nte. Induk­tions­be­triebene Fahrbah­nen, ein kli­mafre­undlich­er Super­markt, ein energies­paren­des Haus oder das Pro­jekt „food­shar­ing“ wur­den vorgestellt. Zudem wur­den die grund­sät­zlichen Fol­gen des Kli­mawan­dels für die Tier- und Pflanzen­welt von ein­er Gruppe mit­tels „3D-Weltkarte“ mod­el­liert (siehe Foto). Also eine Vielzahl von Möglichkeit­en, die einen Anreiz zum Tätig­w­er­den bieten sollen, da wir alle für unsere Welt, in der wir leben ver­ant­wortlich sind.
Julia Bräunig/ Anna Tamse

Blick ins Projekt — Leben in einer Utopie (Jg. 10, PPL)

Leben in ein­er Utopie (Jg. 10, PPL)

Im Jahr 1516 veröf­fentlichte der Britis­che Philosoph Thomas Morus sein Werk „De opti­mo statu rei pub­li­cae deque nova insu­la Utopia“ („Von der besten Ver­fas­sung des Staates und von der neuen Insel Utopia“), in dem er ein erfun­denes Insel­re­ich mit ein­er von den dama­li­gen Gegeben­heit­en völ­lig unter­schiedlichen Gesellschaftsstruk­tur beschrieb. Morus‘ Werk war so prä­gend, dass nach­fol­gend alle lit­er­arischen Werke, in denen eine erfun­dene, pos­i­tive Gesellschaft dargestellt wurde, als „Utopi­en“ beze­ich­net wur­den.

Es sah dort sehr per­fekt aus, nahezu schon unheim­lich. Qua­dratis­che Grund­stücke mit jew­eils 3 Bäu­men und 2 Beeten. Die Leute eingek­lei­det mit Pelzen und Blät­tern, die Beete bunt gemis­cht mit Obst und Gemüse.“ (- Carpe Diem)

Utopi­en – wörtlich über­set­zt „Nicht-Orte“ – gel­ten noch heute in vie­len Kon­tex­ten als das Ide­al­bild des Zusam­men­lebens. In ihnen wer­den Gesellschaftsvi­sio­nen beschrieben, in denen Men­schen in alter­na­tiv­en Sys­te­men prak­tisch leben – auch, wenn diese Visio­nen in der Real­ität meist nicht umset­zbar sind.

Von jedem Men­schen, dem wir begeg­neten, erhiel­ten wir eine fre­undliche Begrüßung und ich sah zum ersten Mal eine solche fre­undliche Stadt, mit solchen glück­lichen Bewohn­ern.“ (- Cocai­ni)

Die Frage ist nun: ist das Leben in ein­er Utopie wirk­lich so schön, wie es sich Philosophen schon seit Pla­tons Zeit aus­malen? Oder ent­pup­pt sich auch die schön­ste Utopie, die mit den rein­sten Absicht­en geschaf­fen wurde, wenn man sie genauer betra­chtet eher als Dystopie, ein zukun­ft­spes­simistis­ches Szenario, in dem sich die Gesellschaft zum Neg­a­tiv­en entwick­elt? Um diese Frage zu beant­worten, ent­war­fen die Schü­lerin­nen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 im Pro­jekt ihre eige­nen Utopi­en.

Mein erster Ein­blick von der Insel war sehr pos­i­tiv. Die Men­schen, die hier am Strand wohnen, haben mich fre­undlich begrüßt. Hier auf der Insel hat jed­er seine eigene Nahrungsmit­telver­sorgung, die sie vom Staat bekom­men. Ich habe für die kurze Zeit einen kleinen Vor­rat vom Staat geschenkt bekom­men.“ (- Isla de la Jus­ti­cia)

Zuerst ein­mal musste aber erar­beit­et wer­den, was eine Utopie eigentlich aus­macht. So zeich­net sich Morus‘ Insel „Utopia“ beispiel­sweise dadurch aus, dass die Ein­wohn­er der Insel alle zusam­men Acker­bau betreiben und jed­er dazu noch ein weit­eres Handw­erk erlernt, dem er genau 6 Stun­den am Tag nachge­ht. Auch sind die ange­baut­en Pro­duk­te auf den örtlichen Märk­ten kosten­los, denn sie gehören allen. Ander­er­seits, und hier zeigen sich auch bei Morus erste dystopis­che Züge, gibt es auf Utopia Sklaverei und die Todesstrafe. 

Auf unser­er Insel herrscht eine Monar­chie. Alle unser­er Bürg­er sind adelig. Bis auf die Sklaven.“ (- Mag­num Opus)

Nach­dem die jun­gen Insel­grün­der ver­standen hat­ten, worauf es bei dem Vorhaben ankam, ging es dann an die Pla­nung. Das erste Prob­lem, vor dem die Grup­pen standen, war die Suche nach einem passenden Namen für die Insel­staat­en. Nach inten­siv­er Inter­ne­trecherche und einem Crashkurs im Lateinis­chen waren die Namen gefun­den und die neuen Staat­en getauft: Carpe Diem, Cocai­ni, Isla de la Jus­ti­cia, Mag­num Opus und Upi­tie. 

Die Insel, wo ich bin, heißt Upi­tie und hat 5000 Ein­wohn­er. Die Men­schen die dort leben sind sehr nett, hüb­sch, sehr fre­undlich zueinan­der und sehr hil­fs­bere­it.“ (- Upi­tie)

Nun began­nen die eigentlichen Prob­leme, mit denen sich jed­er, der plöt­zlich über ein Insel­re­ich entschei­den soll, befassen muss: Wer herrscht auf der Insel? Welche Rechte und Pflicht­en haben die Ein­wohn­er? Gibt es Geset­ze? Gibt es Strafen? Wie wird Arbeit verteilt, die Waren, wie läuft der Han­del, welchen Wert hat Geld, und, und, und… 

Die Men­schen hier entsch­ieden sich, hier­hin zu ziehen, um ein erfülltes Leben zu genießen und ohne Chemikalien ihre Umwelt halt­bar zu machen. Jed­er baute genau das an was er brauchte, sodass nie­mand sagen kon­nte, er hätte einen wirtschaftlichen Nachteil.“ (- Carpe Diem)

All diese Fra­gen waren in manchen Grup­pen leichter beant­wortet, in anderen schwieriger. Manch eine Gruppe fand sofort ihre präferierte Staats­form, andere mussten erst ein­mal über­legen, welche Vor- und Nachteile zum Beispiel eine Monar­chie wirk­lich hat­te. Demokratie, so zeigte sich schnell, war den meis­ten zu lang­weilig. 

Als ich kurz vorm Schloss war, begrüßte die Köni­gin mich und führte mich zu ein­er Tafel, die reich­lich gedeckt war. Am Tisch saßen ihre 2 Söhne und ihre Tochter, zudem auch die Köni­gin. Nur neben ihr war ein Platzt frei.“ (- Isla de la Jus­ti­cia)

Waren die noch offe­nen Fra­gen nun gek­lärt und die let­zten Diskus­sio­nen über die Vorzüge des Kan­ni­bal­is­mus geführt, wurde ange­fan­gen, das Leben auf den Inseln zu doku­men­tieren. Um dem Leser deut­lich zu machen, welche Unter­schiede es zwis­chen den utopis­chen Staat­en und unser­er nor­malen Welt gibt, soll­ten die Texte, die die Grup­pen ver­fassen wür­den, aus der Per­spek­tive eines Außen­ste­hen­den geschrieben wer­den. Auch hier hiel­ten blieben wir also nah an unserem philosophis­chen Vor­bild Morus, denn auch in seinem Werk berichtet in der Form eines fik­tiv­en Reise­berichts über Utopia. 

Jed­er muss zur Arbeit, man darf sich aus­suchen, was man machen will zwis­chen Acker­bau, Fis­cherei, und Zock­en. Ich weiß, was Sie denken, näm­lich dass jed­er zock­en genom­men hat – aber 30% arbeit­et im Acker­bau, 30% sind Zock­er und 40% sind Fis­ch­er.“ (- Upi­tie)

Anders als Morus war es jedoch nicht unser Ziel, unsere Werke in einem Buch zu veröf­fentlichen (zumin­d­est nicht unser primäres Ziel). Über die mod­erne Utopie sollte schließlich in der Form eines mod­er­nen Medi­ums berichtet wer­den: in einem Inter­net­blog! Die einzel­nen Grup­pen ver­fassten also Blog­beiträge, die sie selb­ständig veröf­fentlicht­en. 

Durch die poli­tis­chen Bünd­nisse mit den anderen Inseln wer­den wir mit Nahrung ver­sorgt. Wir bezahlen Sie mit Geld und Gold sie brin­gen uns Nahrungsmit­tel. Außer­dem ver­sucht unsere Insel Mag­num Opus viele poli­tis­che Bünd­nisse mit anderen Inseln zu knüpfen, um eine starke Macht zu demon­stri­eren.“ (- Mag­num Opus)

Und anders als bei Morus bot die Form des Inter­net­blogs die Möglichkeit, direkt mit den Leserin­nen und Lesern zu kom­mu­nizieren. Die ersten Blog­beiträge der Utopi­er wur­den zwis­chen den Pro­jekt-Fre­ita­gen fleißig von fre­undlichen Schü­lerin­nen und Schülern der Ober­stufe kom­men­tiert. Die Philosophen aus EF und Q1 (sowie einige werte Mit­glieder des Kol­legiums) ver­fassten ins­ge­samt fast 200 Kom­mentare, in denen Fra­gen zum Leben auf den einzel­nen Inseln gestellt wur­den. 

An jedem 6. Mon­tag zele­bri­eren  wir ein Fest, wo wir unsere Ernte, von der wir einen Monat leben kön­nten, in ein Feuer wer­fen. Dies bringt Glück, da wir Gott zeigen wollen, dass wir reich geseg­net sind.“ (- Carpe Diem)

Diese Kom­mentare bilde­ten die Grund­lage für die weit­ere Pro­jek­tar­beit, waren die Grup­pen doch nun ange­hal­ten, die Wiss­be­gi­er der Leser zu stillen. Auch halfen die Kom­mentare den Insu­lan­ern dabei, konkret über das alltägliche Leben auf ihren Inseln nachzu­denken und den fik­tiv­en Inseln so noch mehr Leben einzuhauchen. 

Als wir weit­er gin­gen und etwas zu Essen besor­gen woll­ten, fiel mir auf, dass es kein Geld gab. Ich fragte, wie hier son­st bezahlt wird. Da lachte sie und sagte, dass hier alles umson­st sei, weil jed­er arbeit­ete.“ (- Cocai­ni)

Es war an dieser Stelle, an der manchen Schü­lerin­nen und Schülern auffiel, dass das Leben auf ihrer Insel vielle­icht doch nicht so per­fekt war, wie sie es sich gedacht hat­ten. Auch unsere Utopi­en wiesen also schnell leicht dystopis­che Züge auf.

Falls eine aus­ländis­che Hil­f­sor­gan­i­sa­tion unsere Sklaven entwen­den möchte, wer­den sie festgenom­men und hin­gerichtet; ihre Schiffe wer­den von der königlichen Marine ver­nichtet.“ (- Mag­num Opus)

Das Leben auf den utopis­chen Inseln des 10. Jahrgangs war für die fik­tiv­en Autoren der Reise­berichte sicher­lich nicht immer ein­fach – aber war das nicht abse­hbar? Gibt es über­haupt „die per­fek­te Welt“, die Philosophen nun seit über 500 Jahren suchen? 

Es gibt 4 ver­schiedene Ränge. In dem ersten Rang lebt die Köni­gin. In dem zweit­en Rang leben die nor­malen Ein­wohn­er und zusät­zlich die neuen Ein­wan­der­er. In dem drit­ten Rang sind die Men­schen, die aus ihren Tat­en ler­nen sollen. Der vierte Rang ist dafür da, um die, die ihre Chance nicht genutzt haben, zu bestrafen.“ (- Isla de la Jus­ti­cia)

Eine Frage, die nicht nur für die Schüler im Pro­jekt schwierig bis gar nicht zu beant­worten war. Fest stand jeden­falls, dass sich fast alle Grup­pen dafür entsch­ieden, dass ihr Charak­ter aus ihren Blog­beiträ­gen den Rest seines oder ihres Lebens auf den jew­eili­gen Inseln ver­brin­gen würde. Wie lange dieses Leben sein würde, oder ob die Charak­tere nicht vielle­icht doch als Sklaven oder als Aben­dessen enden wür­den, soll an dieser Stelle offen bleiben,

Jed­er bekommt auch einen eige­nen Elek­tro­roller; wenn der Akku leer ist, kann man diesen an ein­er Steck­dose aufladen. Die Energie kommt kom­plett vom Wass­er!“ (- Upi­tie)

Die kom­plet­ten Blog­beiträge der einzel­nen Grup­pen kön­nen Sie auf dem Blog der Philosophen an der Car­o­li­nen­schule nach­le­sen. (https://carophilo.wordpress.com) Wir hof­fen, dass Sie und ihr mit uns auf die Reisen nach Carpe Diem, Cocai­ni, Isla de la Jus­ti­cia, Mag­num Opus und Upi­tie kommt und dass Sie und ihr den Aufen­thalt genießt (und besten­falls auch über­lebt). 

  • A. Teufel

Blick ins Projekt — Künstlerkoffer (7a)

Ich packe meinen Kof­fer.“ — Ein Kün­stler geht auf Reisen 

Erstellen ein­er biografis­chen Mate­ri­al­samm­lung. Kun­st­geschichtlich­er Kurs anhand von Beispie­len der bilden­den Kun­st aus den Anfän­gen der Mod­erne

Stellt Euch vor, ein Kün­stler ver­reist. Was hat er dabei?“ Das war die Frage, um die es bei dem Pro­jekt „Kün­stlerkof­fer“ ging. Die Klasse 7a teilte sich in Grup­pen auf und suchte sich einen Kün­stler aus. Und dann stell­ten sie sich der ersten Her­aus­forderung: Der Kof­fer. Es war freigestellt, einen zu basteln oder einen bere­its vorhan­de­nen zu benutzen. Zwei Grup­pen hat­ten schon einen tollen Kof­fer zuhause, der Rest machte sich ans Werk und begann zu pla­nen, zu entwer­fen, und eine Gruppe hat­te sog­ar das Glück, einen großen Kar­ton geschenkt zu kriegen. Es wur­den Infor­ma­tio­nen über den Kün­stler aufgeschrieben, bis man einen Krampf hat­te und ganz Wikipedia abgeschrieben wurde.

Am näch­sten Fre­itag wurde dann eifrig gebastelt und gemalt. Die Kof­fer nah­men immer mehr Gestalt an.

In der 3. Woche wur­den Bilder gemalt, Einzel­heit­en hinzuge­fügt, geze­ich­net, gemalt und viel gelacht.

Dann kam der let­zte Tag vor der Präsen­ta­tion, die Lebensläufe wur­den durchge­le­sen, die Texte und Bilder wur­den nochmal geprüft, den Kof­fern der let­zte Schliff ver­liehen. Über­all wurde geprobt, gear­beit­et und gepin­selt. Dann kam die Präsen­ta­tion: sechs ver­schiedene Grup­pen präsen­tierten sechs ver­schiedene Kof­fer. Jed­er einzelne Kof­fer wurde von zwei Mit­gliedern der Gruppe den anderen herum­laufend­en Kindern vorgestellt. Später wurde gewech­selt, so dass alle sich die Kof­fer anse­hen kon­nten. Alle sagten hin­ter­her, dass es eine tolle Zeit war. Geleit­et hat das Ganze die Kun­stlehrerin Frau Simon. Ich muss sagen, dass dieses Pro­jekt mir sehr gefall­en hat.

Rebec­ca B. (7a)

Blick ins Projekt — Abgasfreier Antrieb (Physik 10b)

Gas geben! Mause­fall­en -Mas­chine: Abgas­frei in die Zukun­ft

Autos belas­ten die Umwelt mit hohem Energie­ver­brauch und Abgasen. Nicht nur in Zeit­en von Fahrver­boten und Diesel­skan­dal wird daher von klu­gen Köpfen über­all an sauberen Motoren geforscht: Brennstof­fzelle, Bat­teriebe­trieb, Wasser­stoff­mo­tor. Die 10b lernte im Physikpro­jekt schon jet­zt den abso­lut abgas­freien Antrieb ken­nen: die Mause­fall­en-Mas­chine!

Die Schüler der 10b planten, kon­stru­ierten, testeten und entwick­el­ten ein eigenes Fahrzeug mit mech­a­nis­chem Antrieb. Als Antrieb durfte nur eine Mause­falle genutzt wer­den. Dabei lern­ten die Schüler in span­nen­den Forschungssta­tio­nen etwas über physikalis­che The­men wie Rei­bung, Kräfte, Hebel und Drehmo­ment, Geschwindigkeit sowie Energiewand­lung, die ihnen halfen ihre Mause­fal­l­enau­tos zu pim­pen.

Zum Abschluss des Pro­jek­tes fand ein Wet­tkampf in drei Kat­e­gorien statt: 1. max­i­male Fahrt­strecke, 2. max­i­male Geschwindigkeit und 3. bestes Design. Mit ein­er max­i­malen Fahrt­strecke von sagen­haften 10.25m set­zten sich Janek und Fabi­an in der 1. Kat­e­gorie nur knapp gegen den Flitzer von Julian und Enes mit 10,20m durch. Das ist so neben­bei auch der aktuelle Car­o­li­nen­schu­len­reko­rd!!!

In der 2. Kat­e­gorie “Geschwindigkeit” kon­nten sich Janek und Fabi­an wieder, wenn auch nur knapp, den ersten Platz ergat­tern. Die Geschwindigkeit ihres tiefer­gelegten Mause­fal­l­enau­tos lag bei 3,3 km/h und somit nur knapp vor dem von Luisa, Lil­ly und Kristin mit 3,1 km/h.

Beim Design kon­nten Luisa, Lil­ly und Kristin dann aber endlich den Sieg erlan­gen. Sie set­zten sich rel­a­tiv deut­lich gegen die jedoch auch sehr kreative Kon­struk­tion von Elias, Leo und Tris­tan durch.

Blick ins Projekt (Jg. 6) — Zoos: Artenschutz oder Tierquälerei

Blick ins Pro­jekt: Prak­tis­che Philoso­phie

Tiere im Zoo — Arten­schutz oder Tierquälerei?” — Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schü­lerin­nen und Schüler der Klasse 6a im Pro­jekt im Fach Prak­tis­che Philoso­phie in den let­zten 4 Wochen.

Ziel des Pro­jek­ts war es, am Ende eine gut begrün­dete Antwort auf diese ethis­che Fragestel­lung geben zu kön­nen und diese in Form eines Pod­casts zu präsen­tieren. Damit sich die Schü­lerin­nen und Schüler über­haupt eine Mei­n­ung zu diesem The­ma bilden kon­nten, stand erst ein­mal die Recherche der Fragestel­lung an. Außer­dem musste gek­lärt wer­den, was Arten­schutz über­haupt bedeutet und was Zoos tat­säch­lich dazu beitra­gen kön­nen. In Kle­in­grup­pen informierte sich die Klasse über die natür­lichen Leben­sräume von Tigern, fand her­aus, wie viele Pan­das es noch auf der Welt gibt und fragte sich, wieso es so schw­er ist, Eis­bären wieder auszuwildern.

Nach­dem die Recherche erfol­gre­ich abgeschlossen war, ging es ans Schreiben der Pod­casts. Hier war es den Grup­pen freigestellt, welche Form ihr Beitrag haben würde. Ein paar Grup­pen entsch­ieden sich für einen informieren­den Text, andere Grup­pen inter­viewten sich gegen­seit­ig und eine Gruppe entsch­ied sich dazu, einen Experten (Her­rn Tepaße als NW-Lehrer) zu dem The­ma zu befra­gen. Während des Schreibprozess­es war immer wieder zu beobacht­en, wie die Schü­lerin­nen und Schüler sich gegen­seit­ig ihre Texte vor­lasen, denn das Ergeb­nis sollte ja schließlich ein Pod­cast wer­den und dieser musste sich ja vorge­le­sen gut anhören!

Als alle Texte fer­tig geschrieben waren, begann der für die Schü­lerin­nen und Schüler span­nend­ste Teil: die Auf­nahme der Pod­casts! Dazu wurde im benach­barten Mit­tel­raum eine Art record­ing stu­dio aufge­baut. Bei heißen Tem­per­a­turen war die Ver­lock­ung, das Fen­ster vielle­icht doch zu öff­nen, zwar groß, aber wegen der stören­den Geräusche wurde sich dage­gen entsch­ieden und lieber geschwitzt, damit die Auf­nahme so gut wer­den kon­nte, wie es möglich war. Nach anfänglichen Startschwierigkeit­en (Zitat: “SO hört sich meine Stimme an?!”) liefen die Auf­nah­men prob­lem­los ab; einige Schü­lerin­nen und Schüler fühlten sich sichtlich wohl hin­ter dem Mikro­fon und woll­ten am lieb­sten gar nicht mehr aufhören. Eine Gruppe entsch­ied sich spon­tan noch dazu, einen Rap für die Abmod­er­a­tion ihres Pod­casts zu ver­fassen und aufzunehmen.

Nach­dem Frau Teufel den Beiträ­gen den let­zten Fein­schliff ver­passt hat­te (natür­lich nicht ohne Anweisun­gen der Schü­lerin­nen und Schüler, Zitat: “Hier muss ein Echo-Effekt hin!”), wur­den die Beiträge dem Rest der Klasse präsen­tiert und es fand noch ein­mal eine Abschluss­diskus­sion zur Aus­gangs­fragestel­lung statt. Hier wurde deut­lich, dass es den Schü­lerin­nen und Schülern gelun­gen ist, sich im Laufe des Pro­jek­ts eine Mei­n­ung zu der nicht ein­fach zu beant­wor­tenden Frage zu bilden und diese dif­feren­ziert zu begrün­den.

Nach 4 Wochen har­ter Arbeit kann sich das Ergeb­nis sehen, oder bess­er, hören lassen!

A. Teufel

Blick ins Projekt (Jg. 5) — Archäologie im Schuhkarton

Archäolo­gie im Schuhkar­ton

Geschichte ist staub­trock­en und man lernt lauter Zahlen auswendig.“ Lang­weilig war Geschichte am ver­gan­genen Fre­itag nicht — staubig aber schon. Der Rei­he nach.

Die Schü­lerin­nen und Schüler der 5b waren am ver­gan­genen Fre­itag als Archäolo­gen unter­wegs: Sie werteten einen echt­en Fund­bericht aus und rekon­stru­ierten anschließend die alt­steinzeitliche Höh­le gemäß den Angaben. Das war gar­nicht so ein­fach, weil es mehr Fig­uren zur Auswahl gab, als tat­säch­lich in der Höh­le gefun­den wor­den waren und der Fund­bericht wies einige Rät­sel auf… z.B. war es gar­nicht so leicht her­auszufind­en, was das für ein Men­sch mit vier Armen und Beinen und zwei Köpfen war…

Aber gemein­sam schafften es alle Schüler/innen ihre Rekon­struk­tion zu bauen und sog­ar noch kreativ zu gestal­ten.

 

 

 

Blick ins Projekt — Umgang mit Sozialen Medien (Jg. 5)

Pro­jekt zum Umgang mit Sozialen Medi­en

Auch kurz vor den Ferien wird an der Car­o­li­nen­schule noch fleißig gel­ernt. Doch statt weit­er über math­e­ma­tis­chen Formeln zu grü­beln und englis­che Vok­a­beln zu ler­nen, ver­brachte der Jahrgang 5 den let­zten Mittwoch vor den Ferien damit, mehr über den Umgang mit sozialen Medi­en zu ler­nen. Dabei ging es nicht darum, den Schü­lerin­nen und Schülern einen Vor­trag darüber zu hal­ten, wie gefährlich soziale Medi­en sind und dass man diese nicht nutzen sollte, son­dern die Schü­lerin­nen und Schüler wur­den über ihre Rechte und Pflicht­en im Umgang mit diesen Apps aufgek­lärt. Ziel dabei war ein gewiss­es Bewusst­sein bei den Kindern zu schaf­fen, worauf sie acht­en soll­ten, um What­sApp, Insta­gram, YouTube und Co. sich­er zu nutzen.

Dafür wur­den zuerst in Grup­pen ver­schiedene Apps erar­beit­et und anschließend dem Rest der Gruppe vorgestellt. Hier­bei lag der Fokus auf nüt­zlichen Tipps im Umgang mit den Apps, sowie auf der prak­tis­chen Erkun­dung der Pri­vat­sphäre- und Daten­schutze­in­stel­lun­gen. Nicht nur ein­mal waren die Schü­lerin­nen und Schüler in diesem Zusam­men­hang darüber erstaunt, welche Rechte sie den Apps, die sie schon lange auf ihren Smart­phones nutzten, unfrei­willig eingeräumt hat­ten.

Anschließend an die Grup­pen­präsen­ta­tio­nen fol­gte eine Fragerunde über das Recht am eige­nen Bild und das Urhe­ber­recht, in der Unklarheit­en beseit­igt wer­den kon­nten. Abgeschlossen wurde der Tag durch die Erar­beitung ein­er Def­i­n­i­tion von Cyber­mob­bing anhand von Fall­beispie­len sowie ein­er abschließen­den Auf­stel­lung von Regeln zum Umgang mit dieser Art von Mob­bing: Ignori­eren, Block­ieren und sich an eine Ver­trauensper­son wen­den.

Ins­ge­samt war der Tag ein voller Erfolg und ein wichtiger Schritt in der Erziehung zum aufgek­lärten Umgang mit sozialen Medi­en und Smart­phones.

 

von A. Teufel

Bailey‘s Corner VI — Besuch des GL Projekts (5b)

Besuch im GL-Pro­jekt der 5b

Heute war ein richtig span­nen­der Tag!
Ich durfte näm­lich mit in den Unter­richt – und zwar in das GL Pro­jekt der Klasse 5b.
Die Kinder dort arbeit­en am The­ma „Das alte Ägypten“ und sie haben so richtig tolle Ideen.
Während sie gear­beit­et haben, habe ich mich natür­lich erst ein­mal im Klassen­z­im­mer umge­se­hen. Da gab es einiges zu ent­deck­en! Aber lei­der
durfte ich nicht an den Ball in der Schublade oder an das Essen der Kinder.
Dafür haben die Schüler der 5b mir später auch ein paar Leck­erchen gegeben und mich nach einem Leck­erchen im Klassen­raum suchen lassen. Das war super! Nach der ersten Stunde waren Frauchen und ein­er der Jungs mit mir draußen. – Ich lii­i­i­iebe Spaziergänge!

Lei­der ist mir dann in der zweit­en Stunde doch ein kleines Unglück passiert.  Ich bin ein­fach viel zu aufgeregt gewe­sen, weil so viel los war! Bitte entschuldigt noch ein­mal, liebe 5b!
Ich hoffe, ich darf näch­ste Woche wieder mitkom­men, es hat mir gut gefall­en bei euch.

Euer Bai­ley

Blick ins Projekt — Musik Klasse 5 (engl./dt.)


Wir bauen unsere Trom­meln selb­st!

Am let­zten Pro­jek­t­tag des  Musikpro­jek­ts durften die Schü­lerIn­nen der 5b ihre eige­nen Trom­meln her­stellen und bemalen. Unter­stützt wur­den sie hier­bei in englis­ch­er Sprache von Mrs Bre­mer.

 

 

 

 

 

Die Schü­lerin­nen und Schüler der 5b hat­ten nicht nur viel Spaß mit Mrs Bre­mer, son­dern die Trom­meln klan­gen auch richtig gut! Alle sind her­zlich ein­ge­laden am Pro­jek­t­präsen­ta­tion­stag in der 5b vor­beizuschauen und die Trom­meln selb­st auszupro­bieren!