Lernförderung
durch Individualisierung

An der Car­o­li­nenge­samtschule wird jed­er einzelne Schüler bzw. jede einzelne Schü­lerin, in seiner/ ihrer indi­vidu­ellen Lern- und Leis­tungs­fähigkeit ernst genom­men, denn Kinder und Jugendliche sind zu enor­men Leis­tun­gen bere­it und fähig, wenn es gelingt, sie auf vielfältige Weise für Lern­in­halte zu begeis­tern.

Deshalb zielt die Car­o­li­nen­schule auf indi­vid­u­al­isierende Lernarrange­ments ab, welche

  • die Per­spek­tive der Schü­lerin­nen und Schüler berück­sichti­gen,
  • die Inhalte mit allen Sin­nen begreif­bar machen,
  • und die Lern­er dabei begleit­en, eigene Fra­gen und Prob­leme zum Aus­gangspunkt ihres Ler­nens zu machen, weit­er­führende Fra­gen zu stellen und deren Lösun­gen anzuge­hen.

Um den Lern­ern ihren best­möglichen Entwick­lungsweg aufzuzeigen und ihr Leis­tungsver­mö­gen zu steigern, bietet die Car­o­li­nenge­samtschule deshalb

  • einen struk­turi­erten schulis­chen All­t­ag,
  • eine kon­se­quente Begleitung des Entwick­lungsweges des Einzel­nen durch Gespräche und Reflex­ion­sübun­gen,
  • Anlässe, Anreize und Räume, in denen der Lern­er den jew­eils eige­nen Wün­schen nachge­hen und indi­vidu­elle Defizite bear­beit­en kann, wobei Fehler­analyse stets vor Fehler­frei­heit geht.

Dementsprechend stellen fol­gende zwei Grund­sätze das Fun­da­ment für die Lern­förderung an der Car­o­li­nen­schule dar:

  1. Lern­förderung durch Indi­vid­u­al­isierung geschieht als Reak­tion auf aktuelle unter­richt­sprak­tis­che Ereignisse im Fachunter­richt.
    • d.h. dass der Schüler/ die Schü­lerin entsprechend seines/ihres Lern­standes durch stärk­er indi­vid­u­al­isierte und (niveau-)differenzierte Auf­gaben, Lernzugänge und Meth­o­d­en sowie des Schaf­fens von Anreizen unter­stützt wird, seine bzw. ihre Lernka­paz­itäten voll auszunutzen.
  2. Lern­förderung durch Indi­vid­u­al­isierung geschieht als Reak­tion auf mögliche Defizite in den Lernzeit­en sowie den Fördere­in­heit­en im Nach­mit­tags­bere­ich.
    • d.h. dass die Lern­er darin unter­stützt wer­den, gemachte Fehler als Anlass und Aus­gangspunkt für eine sach­liche Lern­schleife zu nutzen.

Lernzeiten

Mit dem Ange­bot der Lernzeit­en möcht­en wir unseren Schü­lerin­nen und Schülern nicht nur eine Hil­festel­lung bei der Erledi­gung von Übun­gen bzw. dem Ler­nen für Leis­tungsüber­prü­fun­gen anbi­eten, son­dern die Lern­er auch beim „Ler­nen ler­nen“ unter­stützen und die Qual­ität der Übun­gen verbessern. Gle­ichzeit­ig wer­den die Eltern­häuser entsprechend ent­lastet.

Derzeit bieten wir an vier Tagen in der Woche so genan­nte Lernzeit­en an, die von Fach­lehrern aller Fäch­er und weit­erem päd­a­gogis­chem Per­son­al betreut wer­den.

In dieser Zeit sollen die Lern­er

  • unter­richts­be­glei­t­ende und den Unter­richt nach­bere­i­t­ende Übun­gen durch­laufen,
  • in soge­nan­nten Lern­schleifen Defizite auf­holen
  • und weit­er­führen­den Fragestel­lun­gen nachge­hen kön­nen.

Die Teil­nahme an den Lernzeit­en ist seit dem Schul­jahr 2017/2018 frei­willig. Damit reagieren wir auf den Wun­sch der Schü­lerin­nen und Schüler ihre Lern- und Freizeit flex­i­bler zu gestal­ten und z.B. dem Leis­tungsport mehr Raum zu geben.

Förderunterricht

Der Förderun­ter­richt an der Car­o­li­nen­schule stellt eine weit­ere Maß­nahme zur Dif­feren­zierung von Ler­nange­boten dar, die an die unter­schiedlichen Lern­vo­raus­set­zun­gen der Schü­lerin­nen und Schüler angepasst wer­den. Er zielt darauf ab, die

  • Stärken der Lern­er zu unter­stützen,
  • vorhan­dene Lern­lück­en zu schließen,
  • einen gesicherten Wis­sen­stand zu erre­ichen,
  • erfol­gre­ich­es Ler­nen langfristig zu ermöglichen.

Um dies zu erre­ichen, arbeit­et unser „Förderteam“ eng mit den Fach- und Klassen­lehrern zusam­men, damit nicht nur pass­ge­naue Auf­gaben gestellt wer­den, die das Kind nicht über- oder unter­fordern, son­dern damit auch Lern­er­folge des Förderun­ter­richts im Fachunter­richt abgerufen wer­den, um so die Moti­va­tion zu steigern.

Derzeit konzen­tri­ert sich der Förderun­ter­richt auf die Kern­fäch­er und Fremd­sprachen und wird durch aus­ge­bildete Fachkräfte ange­boten. Die Teil­nahme kann auf frei­williger Basis und auf Auf­forderung der jew­eili­gen Fachkol­le­gen hin erfol­gen. Das aktuelle Ange­bot (Stand 2. HJ SJ 17/18) find­en Sie hier:

FachMon­tagDien­stagMittwochDon­ner­stagFre­itag
DeutschJg. 8–10Jg. 5–7
EnglischJg. 5–7Jg. 8–10
Math­e­matikJ. 8–10Jg. 5–7
SpanischJg. 6–10
Franzö­sischJg. 6–10

Sprachenzertifikate

Die Lebenswirk­lichkeit der Kinder und Jugendlichen erfordert ein hohes Maß an Sprachkom­pe­tenz: die fehler­freie Anwen­dung des Deutschen und Englis­chen in Sprache und Schrift wird nicht nur im Beruf­sleben voraus­ge­set­zt.

Die Lehrkräfte der Car­o­li­nen­schule bere­it­en darüber hin­aus inter­essierte Schü­lerin­nen und Schüler auf den Erwerb von Sprachen­z­er­ti­fikat­en nach den Niveaustufen des Gemein­samen Europäis­chen Ref­eren­zrah­mens vor:

  • Englisch- Cam­bridge Cer­tifi­cate
  • Spanisch — DELE (Diplo­mas de Español como Lengua Extran­jera) des Insti­tu­to Cer­vantes
  • Franzö­sisch – DELF (Diplôme d’Études en langue française) des Cen­tre inter­na­tion­al d’études péd­a­gogiques

Der erfol­gre­iche Sprachkom­pe­ten­z­nach­weis wird europaweit anerkan­nt und eröffnet den Schü­lerin­nen und Schülern im berufs­bilden­den Bere­ich zusät­zliche Chan­cen bei ein­er Bewer­bung um einen Prak­tikums-, Aus­bil­dungs- oder Arbeit­splatz.